Weg damit! Her damit! Entscheidungen & Verantwortung

WEG DAMIT-HER DAMIT! Überleg dir ganz genau, wofür du dich entscheidest und dann… Übernimm die volle Verantwortung.

 

Die Würfel sind gefallen! Und was, wenn sie nie den Boden berühren? Und was, wenn es Gummiwürfel sind? Also wieder hochkommen!? Und was, wenn sie mit Helium gefüllt sind? Dann steigen sie! Doch... fallen sie irgendwann... Ganz langsam... wenn sie Alle sind.... 

 

Nach vielen Wochen der Leere, hier das volle Programm. Für all jene die sich für etwas entschieden haben.... und doch nicht wissen wofür.... Oder Ihre Entscheidung gar bereuen. Denen sei gesagt - alles ist gut! Jede Entscheidung ist wichtig, fällig und immer, ausnahmslos goldrichtig. 

 

Hier nun eine Geschichte, die nicht nur keinen Anfang, sondern auch kein Ende hat…

Und sie zeigt so klar und deutlich wie die Welt und alles drum herum ticken gemacht wird... Besonders dann, wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen. 

 

“Kommt da noch was Besseres?... “

Die Antwort ist ein klares Ja. Alles was kommt brauchst du, ob du es nun gutheißt oder nicht, um wachsen zu können. 

Also egal was kommt, es ist immer besser! Besser für dich! Deine Umstände. Deine Situation. Dein JETZIGES SEIN.

 

Kommt was spürbar besseres, bist du vermutlich gewachsen, hast dich entwickelt und intuitiv, vertrauensvoll den Schritt getan. Kommt was spürbar schlechteres, dann kommt es nur, weil du noch nicht bereit warst loszulassen und dir selbst Gutes zu tun. Und womöglich liegt es daran, dass auch du noch nicht so weit bist, gutzutun. 

Die gute Nachricht daran: du bekommst eine Chance zu lernen, um den Spieß umzudrehen. 

 

Ich hab eine kleine Geschichte für dich. 

 

Ein Mensch wollte ein Pferd besitzen. Kurz darauf fiel ihm eins zu. Ganz unerwartet und unverhofft. Es war wunderschön, treu und handsam wie ein Kätzchen. Trotzdem schnell, beweglich und verspielt. Es war glänzend, glatt und äußerst sportlich gebaut. Obendrein herzallerliebst, emphatisch und stets bemüht seinem Reiter ein verlässlicher Gefährte zu sein. Es war perfekt. 

 

Der Mensch, dem dieses Glück zuteil wurde jedoch, sah zwar das Pferd aber bemängelte es von Anfang an. Es erfüllte ihm seinen Zweck, doch Liebe konnte er nicht empfinden. Es war nicht schön genug. Die anderen Pferde glänzten so viel mehr. Es war auch nicht schnell und wild genug. Die Bilder im Kopf von wilden Ritten trennten das Band allmählich unweigerlich. Alles begann sich zu verändern. Selbst das einst so liebevolle Pferd wurde bissig, wirkte fahl und wurde stumpf. 

 

 Das Universum musste also Hand anlegen... 

 

So kam es, dass der Mensch, der dachte "Besitzer" des Pferdes zu sein, es loswerden wollte. Immer öfter bekundete dieser auf und neben seinem Pferd wie schlecht und hässlich es sei, wie faul und träge, wie konträr zu dem was er sich ursprünglich ersehnte. Still und heimlich wurde es inseriert und "verscherbelt". Während im Transporter bereits das neue Pferd unterwegs war. 

 

Ich erinnere mich an den Tag, als es geholt wurde. Ich war unverhofft vor Ort und erlebte das Spektakel. Irgendwie war ich ruhend traurig und euphorisch glücklich zugleich. 

Traurig, weil dieses Pferdejuwel so viel Ablehnung erfuhr wobei es in meinen Augen einem Lotteriegewinn glich. Glücklich weil ich ja wusste, dass seine Sanftmut und sein Wert dem Besitzer unerkannt blieb und es durch einen neuen Besitzer eine neue Chance bekam jemanden ein Freund zu werden der all diese Schönheit sehen könnte. 

 

Ich weiß noch ganz genau als ich mich verabschiedete, flüsterte ich dem Pferd ins Ohr: "Möge dir wahre Liebe zuteilwerden. Ich wünsch es dir so sehr." Dann wurde es weggebracht....

 

Der Mensch der entschieden hatte es loszuwerden, schien glücklich und zufrieden. Er wartete auf sein neues Pferd... Der Pferdetransporter fuhr vor.

 

Pompös und prunkvoll zeigte sich das edle Tier. Mit wallender Mähne und rundem, kräftigem Hals. Es stolzierte auf und ab, erkundete aufgeregt das neue Terrain. Es schnaubte kräftig. Auf die Frage, warum der Mensch niemandem erzählen wollte von dem Pferde-Austausch, entgegnete er kühl und trocken: "Dann wäre am Ende noch einer von euch auf die Idee gekommen das alte Pferd zu behalten! Ich hätte dann jedoch das neue nicht hierher bringen können. Dafür wäre nicht genug Platz gewesen! Ich musste es austauschen, ohne etwas zu sagen! Schließlich will ich hier bleiben und den Platz behalten!" 

 

Traurig aber verständnisvoll zeigten sich alle Beteiligten und akzeptierten, was geschehen war. Das neue Pferd war da und hatte ebenso verdient, angenommen und geliebt zu werden. Leider blieben alle Bemühungen das Pferd in die neue Herde zu integrieren vergebens. Schlussendlich musste es den Stall verlassen. Es war nicht kompatibel. Eine Odyssee begann und auch der Mensch, der dies veranlasste musste erkennen, dem Neuen nicht gewachsen zu sein. Er verlor einen treuen Partner, die Freude am Reiten und auch den geliebten Ort. Warum? Weil er all das dringend verlieren musste! Um die einmalige Chance zu bekommen, doch noch des Sehens mächtig zu werden... 

 

Könnte man jetzt sagen, die Entscheidung war falsch? Nein. Sie war mehr als richtig. Richtig für diesen Menschen. 

 

Urteile, Bewertungen und nahezu klirrende Kälte... Sucht stets seinesgleichen. So wie Bedingungslosigkeit, Sanftmut und Wertschätzung seinesgleichen sucht.

 

Wer unzufrieden ist mit dem, was er bisher erschaffen hat, muss wenn er es verändern will, in Kauf nehmen, dass sich die Dinge und Umstände ändern. Er muss bereit sein, seinen Preis zu begleichen. 

 

Und wer nicht in Kauf nehmen will, dass sich womöglich alles ändert, muss damit rechnen, dass für seine Unzufriedenheit eines Tages eine Rechnung ausgestellt wird wenn er seine Unzufriedenheit nicht transformiert. 

Eines Tages... Wenn er nicht acht gibt und hinsieht, wird der Betrag auch einfach abgebucht. Ohne Rücksicht darauf, was der derzeitige geistige Kontostand dazu sagt.

 

Wachstum birgt gewisse "Risiken". Jedoch sind Risiken absolute Glücks-Booster, wenn wir im Vertrauen und aus Liebe handeln. 

Auf der anderen Seite, muss damit gerechnet werden, dass wenn wir aus Angst und Ablehnung handeln, wir einen Kopf kürzer gemacht werden MÜSSEN um.... am Ende doch noch wachsen zu können. 

 

Das ist so, wie mit Pflanzen die Triebe bekommen, die das gesamte Wachstum behindern. Sie werden vorerst beschnitten und kleiner gemacht, damit sich im Endeffekt die ganze Größe entfalten kann. 

 

Zurück zur Geschichte... 

Das neue Pferd entsprach dem optischen Anspruch, war wie erwünscht wild und schnell... doch eine Sache wurde schier übersehen und ignoriert... Die Unzufriedenheit, die einherging mit dem Tausch... 

 

Wenn Unzufriedenheit mit dem was wir haben, Antrieb ist etwas zu verändern, müssen wir zuallererst in Liebe annehmen, was wir haben, um es dann ebenso in Liebe loszulassen ohne uns zu erwarten, dass das, was dann kommt, schlechter für uns sein könnte. 

 

Wir müssen das, WAS IST aufrichtig lieben und bereit sein für das Unbezahlbare denn nur so sind wir überhaupt fähig Rechnungen zu begleichen dessen Preis wir nicht kennen. 

 

Niemals funktioniert das mit einem Portemonnaie welches nur kleine Scheine beherbergt, wenn der Betrag, den wir ausgeben, müssen ungewiss ist. 

 

Wir müssen uns mit dem unbezahlbaren... Der Liebe füllen und voller Vertrauen auf das Neue zugehen. Nur dann geht die Rechnung auf null raus und wir sind frei. 

Und nicht nur wir selbst. Auch unser Umfeld profitiert dann in ganzem Maße. 

 

Der Mensch hat immer drei Möglichkeiten: Ablehnen, Annehmen oder Veränderung. 

 

Ablehnung geht einher mit Unzufriedenheit. Unzufrieden hat einen hohen Preis, den der Unzufriedene selten bereit zu zahlen ist. 

 

Annahme geht einher mit Liebe. Liebe ist unbezahlbar und somit die fähigste Währung. Wenn Mensch, Zeit und Umstand reif, ist der Preis Nebensache. 

 

Veränderung geht einher mit Vertrauen und ist frei von Angst. Eine Symbiose aus Liebe und Vertrauen macht alles möglich und schenkt uns das, was wirklich reich macht: Freiheit. 

 

Wir alle. Wir alle wissen kaum was wir tun Leute! Wir handeln, wie wir lernen zu handeln. Wir tun, was uns gezeigt wird zu tun. Wir denken, was uns denken gemacht wird. Wir urteilen, wie wir müssen und sollen... bei all dem Einfluss Zeit unseres konstruierten Lebens. 

 

Nur die wenigsten begreifen was WIRKLICH ist. Was Wirklich überhaupt bedeutet. Sie entscheiden aus Angst etwas zu verpassen, zu versagen oder schlicht aus Bequemlichkeit, Überheblichkeit oder Gier.

 

Wir alle sind gemachte Puppen die an Illusionen wie Unzufriedenheit und Angst fest glauben! Wie und was wir tun, sind Programme, die wir uns aneignen haben lassen! 

 

Im Ursprung sind wir rein und klar. Bloß vergessen wir das Tag für Tag und irren durch dunkle Labyrinthe voller Zweifel und Kälte. 

 

Wir sehen das, was uns umgibt als aufgezwungene Starre, doch ist sie beweglich, wenn wir begreifen, wer uns das antat. 

Wir selbst! 

Weil wir uns zu dem machen haben lassen, was wir sehen oder eben nicht sehen. 

 

Öffnest du aber dein Herz, trittst du der Angst in den Allerwertesten, bist du schlagartig frei und kannst lieben was du hast, Loslassen, was dich erdrückt und frei sein in dir bis in die Unendlichkeit. 

 

Zu schön, zu stolz, zu feige sind WIR, zu sein, wer wir sind. Viel einfacher ist es, so zu sein wie wir sein sollen. Immerhin gibt es da fertige Schablonen, die uns sagen, was wir für gut oder schlecht halten müssen. 

Wer will sich schon die Mühe machen, sich selbst zu schnitzen und zu formen? 

 

Ich sag dir was... Schnitze selbst. Werde Schöpfer deiner selbst. Nur so kannst du ins Unermessliche wachsen. WIRKLICH. Das mag anfangs ganz schön hart sein. 

 

Aber nimmt das Ganze DU Formen an, wirst du sehen, dass es ganz von selbst und federleicht ein unverwechselbares Bild ergibt... welches du lieben wirst. Du wirst jeden Tag völlig neu erleben, wirst Farben sehen, die du nie zuvor gesehen hast, wirst Partnerschaft und Loyalität aus einer gänzlich anderen Dimension erleben und vor allem... 

Wirst du frei sein. 

 

Sei dir niemals zu schade, Fehler einzugestehen und anzunehmen was ist. Niemals zu feige, Rückschritte zu tun. Niemals zu stolz zuzugeben, dass du nicht weißt, was du tust. Nur dann... Wirst du eines Tages wissen... Was zu tun ist. 

 

Gib niemals auf und steh zu deinen Entscheidungen. Selbst, wenn sie dir das scheinbar Wertvollste gekostet haben. 

Das Wertvollste ist ohnehin unbezahlbar! 

Übernimm die volle Verantwortung für dein Tun ohne zu Jammern, auch wenn deine Entscheidung plump gesagt" ganz schön scheiße" war. Manchmal müssen wir verlieren um zu finden. ❣️ 

 

Überlege dir mit jeder Entscheidung, ob du wirklich weißt, was du da tust. 

Und ob DU SELBST ES TUST… Oder entscheidest du aus einer erlernten Denkweise, die mit dir vielleicht gar nichts zu tun hat. 

 

Wenn etwas auch noch so funkelt und glänzt, hinterfrage es und prüfe, ob du bereit bist JEDEN Preis dafür zu zahlen. 

Komme was wolle. 

Beachte, dass du mit jeder Entscheidung gewinnst und verlierst zugleich. 

 

Das, wofür du dich entscheidest, wird seine Wirkung entfalten, ob dir das lieb ist oder nicht. Nimm das bewusst in Kauf. 

Und triff  Entscheidungen stets aus dem besten Motiv heraus: Der wahren, bedingungslosen Liebe zu allem WAS IST. 

Dein Gefühl weiß die Antwort. Immer. Du musst nur zulassen, dass DU fühlst, nicht das… Was du fühlen gemacht wurdest.

 

Ob die Würfel nun schnell und krachend zu Boden fallen, sanft nach unten gleiten oder mit Helium gefüllt vorerst aufsteigen…. Sie werden irgendwann herunterkommen und am Boden ihr Ergebnis präsentieren. Nimm das ungewisse Ergebnis an, bevor du weißt, was das endgültige Resultat sein wird.

 

Liebe was das Zeug hält 😍 denn Liebe ist... Unbreakable 😍🤩 Deine Lola 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Pumpkin (Samstag, 21 August 2021 22:21)

    Ich vergebe dir für deine Entscheidung �